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ZooParc kondigt komst unieke dieren aan, waaronder bedreigde dril
Der Drill, eine stark gefährdete Affenart, die bisher in keinem niederländischen Zoo zu sehen war, kommt in den ZooParc Overloon. Zwei weitere Tierarten, die es in den Niederlanden noch nicht gab, kommen ebenfalls in den Park: der Gelbrückentaucher und das Afrikanische Schildkrötenstachelschwein. Ab 2025 werden die Besucher die Tiere im neuen Expeditionsgebiet Ngyuwe bewundern können. Hier werden insgesamt 17 Tierarten leben, von denen 13 neu im ZooParc sind.
Mit der Ankunft der Drills trägt der ZooParc zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart bei. Vier Drills kommen in den ZooParc: ein Männchen und drei Weibchen. Das ist eine Premiere in den Niederlanden, denn kein anderer niederländischer Zoo beherbergt diese Art. Die Tiere kommen aus Frankreich und sind Teil eines europäischen Managementprogramms (EEP), das den Aufbau einer genetisch gesunden Reservepopulation zum Ziel hat.
Drills leben in den dichten Regenwäldern des tropischen Afrikas und sind dort verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt, darunter Lebensraumverlust und Wilderei. Es wird davon ausgegangen, dass nur noch dreitausend Drills in freier Wildbahn leben, wodurch diese Art in der Roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft wird. Neue Zoos, die diese Art beherbergen, wurden dringend benötigt, um eine gesunde und ausreichend große Population in Europa zu erhalten. In der Tat wird diese Art außerhalb Europas nirgendwo in Zoos gehalten; die europäische Population ist die einzige Reservepopulation außerhalb der Drills, die in freier Wildbahn lebt.
„Die Ankunft des Drills passt gut zu unserer Mission, eine aktive Rolle bei der Erhaltung bedrohter Arten zu spielen“, sagt Steven van den Heuvel, Leiter der Tierpflege und Kurator des ZooParc. „Wir sind stolz darauf, diesen besonderen Tieren ein Zuhause bieten zu können und gleichzeitig zu ihrem Überleben beizutragen.“
Einzigartig in den Niederlanden
Der ZooParc hat vor kurzem mit dem Bau des Expeditionsgebiets Ngyuwe begonnen, das die Besucher in das Herz des tropischen Afrikas führt. Im Jahr 2025 kann man hier eine Vielzahl von Tierarten sehen, von denen insgesamt drei in den Niederlanden einzigartig sind. Neben dem Drill sind dies das Afrikanische Stachelschwein und der Gelbrückentaucher. Von den letztgenannten Antilopenarten leben nur wenige in europäischen Zoos. Van den Heuvel: „Wir sind sehr glücklich über die Ankunft dieser einzigartigen Tiere. Dies gibt uns die Möglichkeit, viel über den Umgang und die Pflege von Gelbrückentauchern zu lernen. Dieses Wissen wird sich letztendlich auch auf den Schutz und die Pflege dieser Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum im tropischen Afrika auswirken.“
Insgesamt 17 Tierarten werden in Ngyuwe untergebracht, darunter der Senegal-Galago, der Violett-Toerako, der Sitatunga, der Gabelschwanzsänger und andere. Die Tiere werden in geräumigen Gehegen zusammenleben, z. B. werden die Drills zusammen mit Buschschweinen und Brazzamer-Katzen leben. Außerdem wird es im Park ein neues Nachttiergehege geben.
Weitere Enthüllungen
Der ZooParc wird in den nächsten Tagen über die sozialen Medien und im Park weitere Tierarten ankündigen, die sich in Ngyuwe niederlassen. Die allerletzte Tierart wird der ZooParc erst 2025 bekannt geben.
Generaldirektor Roel Huibers: „Es wird ein besonderes Expeditionsgebiet sein, in dem wir Naturschutz mit Bildung und Abenteuer verbinden. Die Besucher werden hier die Vielseitigkeit des afrikanischen Dschungels entdecken.“ Voraussichtlich ab Sommer 2025 werden sie in Ngyuwe auf Entdeckungsreise gehen können.