Eerste nevelpanter gearriveerd in gloednieuw verblijf ZooParc Overloon

Der erste von zwei angekündigten Wolkenleoparden ist im ZooParc Overloon angekommen. Das 10-jährige Weibchen ist in das nagelneue Gehege eingezogen, das speziell entworfen wurde, um den natürlichen Lebensraum dieser empfindlichen Art zu imitieren.

Das Nebelparderweibchen stammt aus einem Zoo in Schweden. Der Umzug findet im Rahmen des Europäischen Managementprogramms (EEP) statt. Wolkenleoparden stehen auf der Roten Liste der Naturschutzorganisation IUCN in der Kategorie „gefährdet“. Tierpflegedirektor Steven van den Heuvel: „Deshalb ist es wichtig, dass die europäischen Zoos zusammenarbeiten, um zum Überleben dieser besonderen Art beizutragen. Außerdem sieht man den Nebelparder nicht in vielen europäischen Zoos, daher ist es etwas Besonderes, dass die Besucher dieses Tier bei uns sehen können.“

Der Umzug ist laut Van den Heuvel gut verlaufen. „Es läuft gut, wir geben ihr Zeit, sich einzugewöhnen. Ab dem Wochenende wird sie höchstwahrscheinlich für die Besucher zu sehen sein.“

Neues Gehege
Monatelang wurde an dem neuen Gehege für Nebelparder gebaut, das sich im Expeditionsgebiet Jangalee befindet. Dieses Gebiet wird von Südostasien dominiert. Das Gehege besteht aus zwei geräumigen Volieren von je etwa 300 m2 und entspricht den natürlichen Bedürfnissen der mittelgroßen Tiere. Van den Heuvel: „Wolkenleoparden sind scheue Tiere, die gerne Schutz suchen. Deshalb haben wir alle Arten von Verstecken geschaffen, in denen sie sich ausruhen können, sowohl drinnen als auch draußen. Außerdem gibt es mehrere hohe Bäume, auf die sie klettern können. Auf diese Weise bieten wir den Tieren viel Abwechslung und Herausforderung.“

Bedrohungen in freier Wildbahn
Sprühleoparden sind in den Regenwäldern Südostasiens beheimatet, doch ihr Lebensraum ist durch Abholzung und menschliche Aktivitäten stark bedroht. „Durch die Abholzung der Wälder und die Entwicklung der Infrastruktur wird ihr Lebensraum zunehmend fragmentiert“, so Van den Heuvel. „Dies schränkt ihren Zugang zu Nahrung ein und kann zu einem Rückgang der Population führen. Auch die Wilderei stellt eine Bedrohung dar“. Der ZooParc und die Wildlife Foundation sammeln daher in diesem Jahr unter anderem Geld für ein Projekt zur Erhaltung von Wolkenleoparden in freier Wildbahn.

Generaldirektor Roel Huibers: „Bald wird auch ein zweiter weiblicher Nebelparder eintreffen. Und wenn alles gut geht, werden wir in Zukunft vielleicht auch ein Männchen im Rahmen des Managementprogramms aufnehmen. So tragen wir auf verschiedene Weise zum Überleben dieser schönen Art bei.“